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Energiepult

Neutraler Rechner · kostenlos · ohne Anmeldung

Lohnt sich eine Solaranlage für dein Haus?

Energiepult rechnet jede Stunde eines echten Jahres durch, mit den tatsächlichen Strompreisen und dem Wetter von 2024. Kein Anbieter, keine Provision, alle Annahmen offen.

Beispielhaus: 100 m², voll saniert, 3 Personen, Wärmepumpe, 12.000 km elektrisch im Jahr, Strompreis 32 ct/kWh, Postleitzahl 80331.

Deine Angaben

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Alle Angaben sind optional. Ohne Eingabe rechnen wir mit Durchschnittswerten. Änderungen rechnen nach einer Sekunde automatisch neu. Geänderte Werte sind markiert.

Stromverbrauch

Gilt, wenn alle Haushalte an einem gemeinsamen Stromzähler hängen. Getrennte Zähler (z. B. Mieterstrom) rechnet Energiepult noch nicht.

Standort und Tarif

Gerechnet wird mit diesem Durchschnittspreis wie mit einem Festpreis. Dass du schon heute Verbrauch in günstige Stunden legen kannst, ist nicht eingerechnet.

Dach

Schon eine Solaranlage? Hier wird eine neue Anlage mit ihrer Investition gerechnet. Was Direktvermarktung deiner bestehenden Anlage bringt: Bestehende Anlage rechnen

Kennst du dein Dach nicht genau? Dann wähle unten „Ja, Dachdaten sind (noch) unbekannt“. Sonst rechnen wir mit dem Dach des Beispielhauses (Ost und West, je 41 m²).

Du hast die Solaranlage ausgeschlossen, das Dach spielt deshalb keine Rolle.

Dachflächen mit 0 werden ignoriert. Bekannte Dachdaten verteilen die Leistung auf die Flächen und geben die Obergrenze für die Empfehlung vor. Größer einstellen kannst du trotzdem, dann gibt es einen Hinweis. Ohne Dachdaten suchen wir bis 30 kWp.

Was kommt für dich nicht infrage?

Was du hier ausschließt, lässt die Empfehlung weg. Alles andere wählt der Rechner selbst, so wie es sich für dein Haus rechnet.

Auch, wenn auf deinem Dach keine möglich ist.
Energiepult rechnet ohnehin vorsichtig ohne Direktvermarktung. Ausgeschlossen verschwindet auch der Schalter dafür. Lohnt sich Direktvermarktung?

Einspeisung

Ab 2027 gibt es nach dem Entwurf des EEG 2027 für neue Anlagen keine feste Einspeisevergütung mehr. Vorgabe: in drei Monaten.

Energiemanagement: Was soll es können?

Annahmen

Die wichtigsten Preise. Hast du ein Angebot, rechne lieber mit seinen Preisen: . Die Quellen stehen unter „So wird gerechnet“.

bei 10 kWp, größere Anlagen werden pro kWp etwas günstiger gerechnet

bei 10 kWh, mit Grundkosten

ohne Speicher als eigenes Gerät: siehe „Für Fachleute“

Für Fachleute: alle Annahmen

Vergütung, Tarif, Technik und Direktvermarktung. Leere Felder werden auf den Standardwert gesetzt.

Die Antwort für das Beispielhaus

Ja.+16.955 € in 20 Jahren

Bezahlt nach 11,4 Jahren, danach sparst du jedes Jahr weiter.

Solarstrom lohnt sich vor allem, wenn du ihn selbst verbrauchst: Jede eigene Kilowattstunde spart dir 32 ct. Gibst du ihn ins Netz, bekommst du in den ersten Jahren nur 4,2 ct, danach voraussichtlich nichts. Darum ist die Anlage nicht größer. Warum diese Größen?
  • Solaranlage 8 kWp. Von 5 weiteren kWp würde dein Haus nur 20 % selbst nutzen, 80 % gingen ins Netz. Über 20 Jahre + 433 € bei 5.750 € mehr Investition.
  • Speicher 10 kWh. Er bringt Mittagsstrom in den Abend und die Nacht: gegenüber ohne Speicher 1.938 kWh weniger aus dem Netz, + 546 € im Jahr. 5 kWh mehr brächten nur noch + 88 € im Jahr und kosten 3.250 €.
  • Energiemanagement. Es legt E-Auto und Wärmepumpe in die Sonnenstunden und lädt den Speicher passend zur Wettervorhersage. Das bringt + 33 € im Jahr für 300 €.

Bezahlt nach11,4 Jahren
Ersparnis im 1. Jahr1.562 €
Selbst versorgt56,5 %
Investition18.700 €

Deine Bausteine

✓ eingerechnet. Der Betrag rechts: was der Baustein im ersten Jahr zusätzlich spart. Antippen führt zur Stellschraube.

Dein Haus, wie gerechnet
Ost0,5 kWpWest7,5 kWp10 kWh

Größe und Bausteine verstellen ↓

Du hast ein Angebot?

Ab 2027 gelten für neue Anlagen voraussichtlich neue Regeln (Entwurf des EEG 2027, noch nicht beschlossen): 3 Jahre ein fester Betrag von 5,2 ct je kWh (Übergangszahlung), danach rechnen wir vorsichtig mit 0 €. Mehr dazu

20 Jahre im Verlauf

Ersparnis, aufsummiertvorsichtig bis optimistischInvestitionEmpfehlung des Rechners, mit ihrer Investition

Die Kurve zählt zusammen, was du Jahr für Jahr sparst: nach 20 Jahren 35.655 €. Abzüglich 18.700 € Investition bleiben 16.955 €.

Ersparnis gegenüber demselben Haushalt ohne Anlage, mit deinem Tarif. Strompreis +2,5 % pro Jahr, Band: 1 bis 4 %. „Ja“ heißt bezahlt in höchstens 15 Jahren, „Knapp“ in 15 bis 20. Tippe auf die Kurve oder fahre darüber für die Werte eines Jahres.

Gut zu wissen

Für Installateure und zum Weitergeben

Trag die Gesamtpreise aus einem Angebot ein, jeweils für die genannte Größe und inklusive Mehrwertsteuer (für Solaranlage und Speicher am Wohnhaus meist 0 %). Leer heißt Marktpreis. 0 € ist erlaubt, zum Beispiel wenn das Energiemanagement im Speicher enthalten ist. Wallbox, Notstrom und Arbeiten am Haus lässt du weg, die rechnet Energiepult nicht mit.

Steht im Angebot nur ein Gesamtpreis, teilt Energiepult ihn im Verhältnis der Marktpreise auf. Für die angebotene Größe ändert die Aufteilung am Ergebnis nichts.

Für andere Größen rechnet Energiepult die Preise anteilig um. Die Preise stehen danach auch unter „Deine Angaben“ bei den Annahmen.

Bausteinmehr im Jahrzusammen nach 20 Jahrenbezahlt

    Wartung und Reparaturen
    Laufende Kosten über 20 Jahre sind nicht eingerechnet.
    Tausch von Speicher und Wechselrichter
    Eine Lebensdauer von 20 Jahren oder mehr ist nicht garantiert. Ein möglicher Tausch ist nicht eingerechnet.
    Alterung des Speichers
    Die nutzbare Kapazität eines Speichers nimmt über die Jahre ab, je nach Zellchemie, Temperatur und Nutzung. Gerechnet wird mit gleichbleibender Kapazität, die Ersparnis durch den Speicher fällt in späteren Jahren also eher kleiner aus.
    Arbeitsweise des Energiemanagements
    Im Modell kennt das Energiemanagement Börsenpreise und Wetter des jeweiligen Tages im Voraus, auch beim Laden des Speichers nach Prognose. Das ist eher ein Bestwert. Echte Systeme treffen ihn nicht immer, und jedes arbeitet anders. Nicht bewertet werden Bedienung, Cloud oder lokaler Betrieb, Notstrom und die Bindung an einen Hersteller.
    Heizung
    Verglichen wird dein Haus mit und ohne Solaranlage, jeweils mit der angegebenen Heizung. Kosten einer neuen Heizung und gesparte Gas- oder Ölkosten sind nicht enthalten.
    Netzentgelte nach § 14a EnWG
    Reduzierte Netzentgelte für steuerbare Wärmepumpen und Wallboxen sind nicht eingerechnet. Sie senken die Stromkosten mit und ohne Solaranlage. Die Ersparnis durch die Anlage kann dadurch kleiner ausfallen.

    So wird gerechnet

    Energiepult ist ein privates Projekt. Der Betreiber arbeitet in der Energiebranche und prüft die Ergebnisse mit diesem Praxiswissen auf Plausibilität. Kein Hersteller oder Anbieter hat Einfluss auf Annahmen oder Ergebnisse.

    Rechnung im Detail

    Methodik und Quellen
    Methodik:
    1. 8.760 Stundenwerte des realen Modelljahres 1. Januar – 30. Dezember 2024 (beginnt an einem Montag; Zeitumstellungen berücksichtigt: fehlende Frühlingsstunde interpoliert, doppelte Herbststunde gemittelt). Witterung: echte stündliche ERA5-Temperatur und -Bewölkung, gemittelt über Berlin, München, Hamburg und Köln (Open-Meteo-Archiv). PV-Ertrag: mittlerer Monatsertrag je Dachfläche aus PVGIS 5.3 (EU-JRC, PVGIS-SARAH3, 2005 bis 2023) für die Region der Postleitzahl, Ausrichtung und Neigung, abgefragt über Energiepult. Verteilt auf die Tage wird er mit der echten Tagesbewölkung 2024, auf die Stunden nach Sonnenstand, Ausrichtung und Neigung der Dachfläche (mit Sommerzeit, Ost liefert mehr am Vormittag, West am Nachmittag), höchstens 0,9 kWh je kWp und Stunde (Wechselrichter). Bei zwei Dachflächen, etwa Ost und West, belegt der Rechner zuerst die Fläche mit mehr Ertrag. Er probiert die Aufteilung der Leistung in 20-%-Schritten durch und nimmt eine andere Aufteilung nur, wenn sie mindestens 2 % mehr Gewinn in 20 Jahren bringt. So passen Solarertrag, Wetter und Börsenpreise zum selben Jahr. Ist PVGIS nicht erreichbar, rechnet ein Näherungsmodell (Monatsmittel der Einstrahlung).
    2. Haushaltsstrom: Tagesform angelehnt an das BDEW-Haushaltsprofil H0 (BDEW/BDEW-VKU-Leitfaden „Abwicklung von Standardlastprofilen"), Jahreszeit nach der BDEW-Dynamisierungsfunktion F(t), skaliert auf den Jahresverbrauch. Der Grundverbrauch je Personenzahl (ohne Heizstrom) folgt den BDEW-Durchschnittswerten: 1.900 / 2.890 / 3.720 / 4.085 / 5.430 kWh für 1–5 Personen („5 und mehr").
    3. Heizung: Wärmebedarf = Fläche × Gebäudewärmekennwert + Warmwasser 12,5 kWh/(m²·a), verteilt nach Gradstunden der echten Temperaturverläufe 2024 (Heizgrenze 15 °C). Wärmepumpe: COP = 0,45 × Carnot-COP, abhängig von Außentemperatur und Vorlauftemperatur. Die resultierende Jahresarbeitszahl liegt mit rund 3 bis 3,6 in der Größenordnung des Fraunhofer-ISE-Wärmepumpen-Feldtests „WP-QS im Bestand“ (Projektabschluss 2025: mittlere JAZ 3,4 für Luft/Wasser; Bandbreite 2,6–5,4).
    4. Pro Stunde: PV deckt zuerst den Verbrauch, Überschuss lädt den Speicher (Leistung = 0,5 C), Rest wird eingespeist. Defizite deckt zuerst der Speicher, dann das Netz.
    5. EMS verschiebt E-Auto-Ladung, Wärmepumpe (bis 30 % der Tageslast, energieerhaltend) und lädt den Speicher bei dynamischem Tarif in den günstigsten Stunden – aber nur, wenn der Preisunterschied nach Verlusten mehr als 3 ct beträgt und nach Abzug des PV-Überschusses des Tages noch Laderaum frei bleibt – die Netzladung wird auf diesen freien Laderaum begrenzt (Arbitrage verdrängt also keinen eigenen PV-Strom; näherungsweise Prognosesteuerung). Mit Prognosesteuerung lädt das EMS den Speicher zuerst in Stunden mit negativem Börsenpreis (dort bringt Einspeisen nichts) und verteilt den übrigen Laderaum anteilig auf den Solarüberschuss des Tages: Der Speicher fängt Spitzen ab und ist erst am Nachmittag voll, statt stundenlang voll zu stehen; das schont ihn, wird aber nicht in Euro gerechnet. Ohne EMS lädt der Speicher sofort mit dem ersten Überschuss.
    6. Kosten = Σ Netzbezug × Preis. Erlös = Σ Einspeisung × Vergütung; seit EEG-Novelle 2025 gibt es für Neuanlagen keine Vergütung in Stunden mit negativem Börsenpreis. Referenzkosten = Jahresverbrauch × dein Tarif, beim Zeitfenster-Tarif Stunde für Stunde mit dem Preis des jeweiligen Fensters. Ersparnis Jahr j = (PV-/Speicher-Ersparnis × Preissteigerung^(j−1) + Erlös) × (1 − 0,5 % · (j−1)) + EMS-/Tarif-Ersparnis × Preissteigerung^(j−1) − Mehrkosten des dynamischen Tarifs. Die Preissteigerung greift erstmals am Ende des ersten Jahres, die PV-Alterung wirkt nur auf den PV-bedingten Teil und den Einspeiseerlös.
    7. Die Börsenpreise sind die echten Day-Ahead-Stundenpreise der Bidding-Zone DE-LU des Modelljahres 2024 (Quelle: energy-charts.info auf Basis Bundesnetzagentur/SMARD, CC BY 4.0): 457 Stunden mit negativem Preis, Spanne −135,45 bis 936,28 €/MWh, Mittel 78,56 €/MWh. Auf ein aktuelleres Jahr wird verzichtet, weil der Day-Ahead-Handel seit Oktober 2025 auf 15-Minuten-Preise umgestellt wurde – das Modelljahr bleibt stündlich.
    8. Dynamischer Tarif im Modell: Börsenprofil + Aufschlag für Netz, Abgaben, Steuern und Marge (Standard 19 ct netto) + 19 % USt auf Börsenpreis und Aufschlag. Der Vergleich „dyn. Tarif ja/nein" vergleicht jeweils die optimal dimensionierte Variante gegen deinen eingegebenen Tarif. Weil der Aufschlag unabhängig vom Börsenpreis anfällt, ist der dynamische Preis bei niedrigen Fixpreisen oft teurer: Er lohnt sich vor allem mit hohem Festpreis, viel flexiblem Verbrauch (E-Auto, Wärmepumpe, Speicher-Arbitrage) und bei starker Preisvolatilität.
    Wichtige Parameterwerte und ihre Quellen:
    • Modelljahr-Daten: Börsenstrompreise DE-LU (Day-Ahead, stündlich, 2024) von energy-charts.info (Fraunhofer ISE) auf Basis von Bundesnetzagentur/SMARD.de (CC BY 4.0); stündliche Temperatur und Bewölkung (ERA5-Reanalyse, 2024) vom Open-Meteo Historien-Archiv, gemittelt über Berlin, München, Hamburg und Köln.
    • Einspeisevergütung nach § 48b EEG (Teileinspeisung): 7,70 ct/kWh bis 10 kWp, 6,66 ct/kWh für 10–40 kWp und 5,44 ct/kWh für 40–100 kWp (für Inbetriebnahmen 1. August bis 31. Dezember 2026, Sätze der Bundesnetzagentur); keine Vergütung bei negativen Börsenpreisen, dafür Verlängerung der Vergütungsdauer um diese Stunden.
    • Inbetriebnahme ab 2027: nach dem Regierungsentwurf des EEG 2027 (Bundestags-Drucksache 21/7867 vom 07.09.2026, Beschluss steht aus). Keine feste Vergütung mehr: Übergangszahlung von 5,2 ct/kWh (anzulegender Wert 6,2 ct minus 1 ct) bis zum Ende des 36. Monats nach Inbetriebnahme (Inbetriebnahme 2027 unter 50 kW, 2028 unter 25 kW, 2029–2030 unter 7 kW). Danach rechnet Energiepult vorsichtig mit der Abgabe ohne Vergütung (0 €), weil günstige Angebote für die Direktvermarktung kleiner Anlagen noch nicht am Markt sind. Mit dem Schalter „Direktvermarktung“ rechnet es stattdessen mit Direktvermarktung nach Kosten. Unter 25 kW gibt es in der Direktvermarktung keine Marktprämie, dafür 1,5 ct/kWh Bonus in den ersten 4 Jahren, ab 25 kW die Marktprämie. Eingespeist werden höchstens 50 % der Leistung, der Rest wird abgeregelt. Ab August 2027 sinkt der anzulegende Wert je Halbjahr um 1 %. Die Vorgabe für die geplante Inbetriebnahme ist heute plus drei Monate.
    • PV-Anlagenkosten: BSW/Fraunhofer-Referenz 2026 rund 1.000–1.500 €/kWp netto fertig installiert (für Anlagen bis 30 kWp am Wohnhaus gilt 0 % Mehrwertsteuer nach § 12 Abs. 3 UStG, netto ist dann gleich brutto) (Marktdurchschnitt März 2026 ca. 1.015 €/kWp). Der Kalkulator staffelt leicht konservativ: 1.300 / 1.050 / 900 €/kWp (erste 10 / 10–30 / ab 30 kWp).
    • Heimspeicher grob 800–1.200 €/kWh installiert (kleine Speicher bis 5 kWh: ca. 4.000–6.000 € gesamt, Preise 2026 fallend). Kalkulator: 1.500 € fix + 650 €/kWh. Systemeffizienz laut HTW Berlin, Stromspeicher-Inspektion: Effizienzunterschiede bis Faktor 3,5 zwischen Geräten (SPI ~89–97 %).
    • Standard-Arbeitspreis 32 ct/kWh: nur der verbrauchsabhängige Arbeitspreis. Der Grundpreis fällt mit und ohne Anlage gleich an und spielt für die Ersparnis keine Rolle. Zum Vergleich: Der BDEW-Durchschnittspreis 2026 inklusive Grundpreis liegt bei rund 37 ct/kWh (BDEW-Strompreisanalyse). Trag am besten deinen eigenen Arbeitspreis ein.
    • EMS-Kosten 300 € mit Speicher, 1.500 € ohne Speicher, einmalig inklusive Einrichtung. Bei modernen Speichersystemen ist das Energiemanagement laut Vattenfall meist schon im Paket enthalten, mit „überschaubaren Extrakosten“; ein separat nachgerüstetes System kostet dagegen „deutlich über 1.000 Euro“. Die 300 € sind eine Schätzung für diese Extrakosten, weil die meisten Hersteller keine Endkundenpreise veröffentlichen; Software-Lösungen kosten von 0 € bis rund 150 € einmalig oder 50 bis 70 € im Jahr. Mit eigenem Angebot gilt dein Preis.
    • Direktvermarktung: Erlös = Einspeisung × Börsenpreis der Stunde plus Marktprämie des Monats (anzulegender Wert, 0,4 ct über der Vergütung, minus Monatsmarktwert Solar aus den Börsenpreisen 2024), ohne Zahlung bei negativen Preisen. Kosten für Anlagen mit fester Vergütung nach ADAC (Stand 02/2026): Grundgebühr 600 €/Jahr, Einrichtung 200 €. Für neue Anlagen ab 2027: 1 ct je kWh wie bei den neuen, für 2027 angekündigten Angeboten (z. B. Spotmyenergy). Beide Varianten sind im Abschnitt Direktvermarktung wählbar.
    • Zähler und Steuerbox: Ab 7 kWp ist ein intelligentes Messsystem mit Steuerbox Pflicht. Gerechnet werden die Preisobergrenzen des Messstellenbetreibers (§ 30 MsbG): 50 € im Jahr bis 15 kWp, 110 € bis 25 kWp, 140 € bis 100 kWp, dazu bis 50 € für die Steuerbox. Weil bei mehreren Gründen nur die höchste Obergrenze gilt, zählen nur die Mehrkosten durch die Solaranlage: Mit Wärmepumpe oder E-Auto (steuerbar nach § 14a EnWG) fallen bis 15 kWp keine zusätzlichen Kosten an. Mit Speicher und Energiemanagement speist der Speicher abends in den teuersten Stunden ein, was er bis zum nächsten Solarüberschuss nicht braucht (nur wenn es nach Verlusten mindestens 3 ct/kWh mehr bringt). Mehr auf der Seite Lohnt sich Direktvermarktung?
    • Dynamischer Tarif statt Festpreis wird in vier Teile zerlegt: Preisniveau (Ø dynamischer Preis gegen deinen Preis auf den ungesteuerten Netzbezug), Zeitpunkt des Netzbezugs (mit Solaranlage vor allem abends und im Winter), Verschieben durch das Energiemanagement und Grundgebühr. Den Vorteil aus dem Preisniveau hättest du auch mit einem günstigeren Festtarif.
    • Mehrkosten dynamischer Tarif 36 €/Jahr: Mittelwert der Spanne zwischen Grundpreis-freien (0 €, z. B. aWATTar) und grundpreispflichtigen Angeboten (ca. 72 €/Jahr, z. B. Tibber).
    • PV-Degradation 0,5 %/Jahr: Median der NREL-Auswertung von rund 2.000 Anlagen (Mittelwert 0,8 %/Jahr).
    • E-Auto-Verbrauch 18 kWh/100 km inkl. Ladeverlust: ADAC-Testverbräuche liegen je nach Modell zwischen 15,5 und 29,7 kWh/100 km. Das Auto ist werktags von 18 bis 7 Uhr zu Hause, am Wochenende den ganzen Tag. Ohne Steuerung lädt die Wallbox ab dem Anstecken um 18 Uhr mit 11 kW, mit EMS in den günstigsten Stunden dieses Fensters.
    • Warmwasser-Wärmebedarf 12,5 kWh/(m²·a): Standardwert EnEV / DIN V 4108-6; Gebäudewärmekennwerte angelehnt an die IWU-Gebäudetypologie (unsaniert 150 bis über 300, saniert/Neubau deutlich darunter).
    • Wärmepumpen-JAZ im Bestand: Fraunhofer ISE Feldtest „WP-QS im Bestand“ (77 Anlagen, Projektabschluss Nov. 2025): mittlere JAZ 3,4 für Luft/Wasser-Wärmepumpen, Bandbreite 2,6–5,4.
    Alle Werte sind Näherungen und im Block „Annahmen" änderbar.
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    Alle Angaben sind unverbindliche Näherungen auf Basis von Annahmen und Durchschnittswerten, ohne Gewähr. Ob eine Solaranlage auf dein Dach passt (Statik, Verschattung), muss gesondert geprüft werden.